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Länder / Gegend |
Toskana |
Infos |
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Die Toskana ist von Deutschland aus sehr gut mit dem Auto erreichbar. Das Auto bietet die Möglichkeit, flexibel zu sein und möglichst viel von der Toskana kennenzulernen. Die großen Städte sollte man aber lieber mit dem Auto meiden (Parkmöglichkeiten, Verkehr) und auf Alternativen umsteigen. Wer keine feste Ferienwohnung oder ein Hotel gemietet hat, findet Unterkunftsmöglichkeiten auf zahlreichen gut ausgestatteten Campingplätzen. Informationen gibt es überall vor Ort. Lediglich die Garfagnana ist etwas dünn mit Campingmöglichkeiten ausgestattet. Wir besuchten die Toskana im Oktober, außerhalb der Hauptsaison. Der Vorteil: Es ist nicht mehr so heiß, so daß Besichtigungstouren und Wanderungen angenehmer sind und der Touristenstrom in den größeren Städten ebbt allmählich ab. Nur die Morgen- und Abendstunden können schon recht kalt werden. In den Bergen der Garfagnana sowieso. Ein warmer Pullover gehört deshalb unbedingt ins Gepäck, auch wenn es mittags noch recht heiß werden kann. Die großen Städte Pisa, Siena, Florenz und Lucca sind auch außerhalb der Hauptsaison mit Touristenmassen bevölkert und so ist (abgesehen vom Gedränge und Geschiebe) mit längeren Wartezeiten bei Besichtigungen zu rechnen. Wer es ruhiger mag, sollte deshalb seinen Ausgangspunkt etwas weiter südlich von Siena wählen, wo sich das Land weitaus ursprünglicher zeigt. Die südliche Toskana bietet ein paar schöne interessante Flecken. So unter anderem am Monte Amiata (1738m hoch), einem Vulkanberg, an dessem Fuß die Stadt Santa Fiora liegt, die schwarze Stadt aus Lavagestein. Weiter südlich findet man die Schwefelsinterterassen von Saturnia, die Etruskergräber von Sovana oder die interessante Stadt Sorana, auf einem Felsplateau erbaut, daß durch Verwitterung und Felsabstürze bereits die ersten Häuser ins Tal mitriß. Zwischen Pisa, Florenz und Siena gibt es viele kleine interessante Orte, dessen Besonderheiten man am Besten durch einen guten Reiseführer in Erfahrung bringt. Nördlich von Pisa und Lucca erreicht man die Gegend der Garfagnana mit den apulischen Alpen (über 2000m). Ein wunderbares Wandergebiet, aber ab Oktober sind die Schutzhütten geschlossen, so daß nur noch Ganztagswanderungen (ohne Übernachtung) möglich sind. Ein Abstecher über einen der Päße an die Riviera ist ebenfalls ein lohnendes Ziel. Und zum Schluß noch ein Wort zu den Gaumenfreuden in der Toskana: Wer kennt sie nicht, die edlen Weine, die Käsespezialitäten, den Parmaschinken, die Trüffel und viele andere Köstlichkeiten! Die Toskana ist kein billiges Reiseland, doch in der "toskanischen Provinz" läßt sich schon mal ein gutes und preiswertes Restaurant mit diesen Spezialitäten finden. Mein Tip: Am besten in den kleinen Orten beobachten, welche Restaurants ausschließlich und gut von Einheimischen besucht werden! Dort ist es garantiert gut und günstig, auch wenn man dann der einzige "Fremde" im Restaurant ist! |
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© Heidrun Saar |
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